Workshops

Es wartet ein buntes Programm an Workshops und Mitmachaktionen. Von Bibelarbeiten & spannenden Vorträgen bis hin zu Familienangeboten und gemeinsames Musizieren.

Nach und nach werden hier die einzelnen Angebote präsentiert und ergänzt.
*Änderungen möglich!

Workshop-Anmeldung

Eine Anmeldung zu den Workshops ist notwendig um die passenden Räumlichkeiten bereitstellen zu können.
Die Möglichkeit zur Anmeldung ist derzeit noch deaktiviert und wird vorausichtlich im Frühjahr 2027 freigeschaltet werden.
Alle UNITY'27-Anmeldungen erhalten automatisch eine E-Mail, sobald diese Möglichkeit besteht.

Samstag

Vortrag

Samstag

10:00 - 12:00 Uhr

Wiederentdeckt: Die Brüdergemeine und die (sorbische) Lausitz

von Dr. Lubina Mahling

DEUTSCH

Der Welterbetitel fokussiert vor allem das weltweite Wirken der Brüdergemeine. Dabei geraten ihre Lausitzer Wurzeln und die enge Verflechtung mit der Region leicht in Vergessenheit. Ob städtisches Bürgertum, Lausitzer Adel oder engagierte Landbewohner – sie alle trugen zur Entwicklung der drei Gemeinorte Herrnhut (1722), Niesky (1742) und Kleinwelka (1751) bei. Andererseits prägten diese drei Orte mit ihren Verbindungen in die Region die Lausitz auf vielfältige Art und Weise. Am Beispiel der Sorben soll aufgezeigt werden, welche Spuren die Brüdergemeine in der Lausitz hinterließ und wie sich in den vielfältigen Beziehungen zwischen Brüdergemeine und den Sorben ein Stück des Lausitzer Erbes der Brüdergemeine wiederentdecken lässt.

Vortrag

Samstag

10:00 - 12:00 Uhr

Die Veränderung der brüderischen Spiritualität: Die Erneuerung von 1727 und der globale Süden der Brüder-Unität

von Winelle Kirton-Roberts

ENGLISCH

Dieser Workshop untersucht, wie brüderische Gemeinden im Globalen Süden die Bedeutung des 13. August neu interpretiert und mit Leben erfüllt haben, indem sie diesen Tag als fortwährende Feier geistlicher Erneuerung begehen.

Anstatt die Erneuerung von 1727 ausschließlich als historisches Ereignis zu betrachten, verstehen diese Gemeinden sie als ein anhaltendes Ausgießen des Heiligen Geistes, das sie dazu befähigt, ihren Glauben glaubwürdig zu bezeugen, einen lebendigen Gottesdienst zu feiern und sich in der Mission in der Gegenwart zu engagieren.

Anhand dieser gelebten Ausdrucksformen vertritt der Workshop die These, dass der „Verfall“ der brüderischen Spiritualität das Verständnis der Kirche für das Erneuerungserlebnis vom 13. August bereichert hat. Dabei wird deutlich, wie Perspektiven aus dem Globalen Süden die brüderische Identität und kirchliche Praxis im 21. Jahrhundert neu geprägt haben.

Vortrag

Samstag

10:00 - 12:00 Uhr

"Liebreiche Gespräche" Versöhnung nach Comenius

von Benigna Carstens & Pfr. i.R. Manfred Richter

DEUTSCH

Was ist Versöhnung – und wie kommen wir da hin? Noch mitten im Dreißigjährigen Krieg (1645) versucht der polnische König die zerstrittenen Konfessionen in Thorn (Toruń) zusammenzubringen. Nicht zufällig ist es Jan Amos Comenius – der die „liebreichen Gespräche“ mit vorbereitet. Er, der mit seiner Kirche selbst schwerste Verfolgung erlebt hat und im polnischen Exil lebt, wird bis zu seinem Lebensende immer wieder um Frieden zwischen den Kirchen ringen. In einem Brief an einen Mitstreiter beschreibt er Schritte zu gelingender Versöhnung. Wir wollen sie uns ansehen, auch auf dem Hintergrund eigener Konfliktgeschichten. Versöhnung ist möglich!

Manfred Richter ist Autor des Buches "Der Unbekannte Comenius, Ein Bischof fordert Ökumene radikal", Berlin 2021

Vortrag

Samstag

15:00 - 17:00 Uhr

Schlossgeschichten im Schloss Berthelsdorf

von Andreas Tasche

DEUTSCH

Zinzendorf lebte als Kind sieben Jahre in einem Schloss. In seiner Jugend besuchte er für einige Wochen oder Monate mehrere Schlösser in Sachsen, Franken und Thüringen und erfuhr dort wichtige Wegweisungen. Später gab er seinen Plan, die Gesellschaft von oben zu reformieren, auf und distanzierte sich von den Schlössern. Im Berthelsdorfer Schloss, das eigentlich ein Gutshaus ist, lebte er kaum. Anders als für den Halleschen Pietismus spielen Schlösser für den Herrnhuter Pietismus nur eine Nebenrolle. Die Herrnhuter Ortsgemeinden entwickelten sich zu bürgerlichen Gemeinwesen, die lediglich einen aristokratischen Anstrich besitzen. Die Ausnahme - das Experiment Herrnhaag mit seiner barocken Festkultur - scheiterte rasch. Die entscheidenden Impulse empfing Zinzendorf nicht von Adeligen, sondern von Bürgerlichen. - Allen diesen Entwicklungen wird nachgegangen in den „Schlossgeschichten“, erzählt im „Zinzendorfschloss Berthelsdorf“.

Vortrag

Samstag

15:00 - 17:00 Uhr

Beim ersten Stich ist die Bande aus.

von Prof. i. R. Dr. Peter Zimmerling

DEUTSCH

Seelsorge in den Banden auf dem Weg zum 13. August 1727.

Workshop

Samstag

15:00 - 17:00 Uhr

Bodypercussion

von Pascal Gentner

DEUTSCH

ENGLISCH

Rhythmus, Bewegung und jede Menge Spaß! In unserem Bodypercussion-Workshop wird der eigene Körper zum Instrument – mit Klatschen, Stampfen, Schnipsen und jeder Menge Groove. Gemeinsam erarbeiten wir rhythmische Patterns und kleine Choreografien und erleben, wie viel Musik in uns steckt – Vorkenntnisse sind nicht erforderlich!

Sonntag

Vortrag

Sonntag

15:00 - 17:00 Uhr

Schlossgeschichten im Schloss Berthelsdorf

von Andreas Tasche

DEUTSCH

Zinzendorf lebte als Kind sieben Jahre in einem Schloss. In seiner Jugend besuchte er für einige Wochen oder Monate mehrere Schlösser in Sachsen, Franken und Thüringen und erfuhr dort wichtige Wegweisungen. Später gab er seinen Plan, die Gesellschaft von oben zu reformieren, auf und distanzierte er sich von den Schlössern. Im Berthelsdorfer Schloss, das eigentlich ein Gutshaus ist, lebte er kaum. Anders als für den Halleschen Pietismus spielen Schlösser für den Herrnhuter Pietismus nur eine Nebenrolle. Die Herrnhuter Ortsgemeinden entwickelten sich zu bürgerlichen Gemeinwesen, die lediglich einen aristokratischen Anstrich besitzen. Die Ausnahme - das Experiment Herrnhaag mit seiner barocken Festkultur - scheiterte rasch. Die entscheidenden Impulse empfing Zinzendorf nicht von Adeligen, sondern von Bürgerlichen. - Allen diesen Entwicklungen wird nachgegangen in den „Schlossgeschichten“, erzählt im „Zinzendorfschloss Berthelsdorf“.

Montag

Workshop

Montag

10:00 - 12:00 Uhr

Das Versöhnungskreuz in Rovensko pod Troskami

von Matouš Jaluška

ENGLISCH

Der Workshop beschäftigt sich mit der Frage, wie Prozesse der Suche nach einem friedlichen Weg in die Zukunft durch ein Sandsteinkreuz unterstützt werden können, das an einem bestimmten Ort errichtet wurde, an dem Versöhnung notwendig ist.

Bei dem betreffenden Ort handelt es sich um eine Wiese in der Nähe einer Schule in Rovensko pod Troskami, einer Kleinstadt im Nordosten Böhmens. Am 10. Mai 1945 ermordeten tschechische und sowjetische Partisanen an diesem Ort eine große Gruppe unbewaffneter, überwiegend ziviler deutschsprachiger Flüchtlinge. Diese waren aus bereits besetzten Teilen Schlesiens und der Grafschaft Glatz weiter nach Westen, nach Deutschland, transportiert worden. Die genaue Zahl der Opfer ist unbekannt; die Schätzungen schwanken zwischen 280 und 365 Menschen.

Das Kreuz, das die Gestalt eines von Schuld belasteten Menschen hat, wurde von dem örtlichen Bildhauer Ivan Podobský geschaffen. Es wurde 2021 durch gemeinsames Engagement der Stadtgemeinde und der örtlichen Gemeinde der Brüder-Unität an seinem Standort aufgestellt.

Seitdem erfüllt es seinen Zweck: Es zieht Aufmerksamkeit auf sich und ermöglicht Gespräche – oder lässt Menschen verstummen.

Bibelarbeit

Montag

10:00 - 12:00 Uhr

Vergebung – um jeden Preis?

von Prof. i. R. Dr. Peter Zimmerling

DEUTSCH

Bibelarbeit aus: Kol 3,12-17

Vortrag

Montag

10:00 - 12:00 Uhr

Brüderische Fluchtkirche - zwischen christlicher Tradition und Auftrag für die Zukunft

von Stephan Theo Reichel

DEUTSCH

Herrnhut und die Unität stehen in einer großen Tradition als Fluchtkirche. Die Herrnhuter Brüder und Schwestern waren immer wieder selbst Flüchtlinge oder haben anderen Geflüchteten Schutz gegeben. Wir erzählen diese spannende Geschichte bis heute, auch über die vielseitigen aktuellen Aktivitäten, um dann im gemeinsamen Austausch Ideen und Konzepte für die Zukunft zu erarbeiten. Das Wort Jesu „Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen.“ bleibt unser Auftrag.

Workshop

Montag

10:00 - 12:00 Uhr

Kein Friede unter den Nationen ohne Frieden unter den Religionen

von Frieder Vollprecht

DEUTSCH

Und kein Friede unter den Religionen ohne Dialog zwischen den Religionen. Mit diesen Sätzen hat der Schweizer Theologe Hans Küng sein Projekt «Weltethos» begründet. Das Haus der Religionen in Bern verfolgt diese Spur und bietet Vertreterinnen und Vertretern von acht verschiedenen Weltreligionen unter einem Dach die Möglichkeit der Begegnung und des Austausches und leistet somit einen Beitrag zu einer Versöhnung verschiedener religiöser Traditionen ohne diese miteinander zu vermischen oder die bestehenden Unterschiede vorschnell einzuebnen. Die Herrnhuter Brüdergemeine in der Schweiz war vom Beginn an dem spannenden Projekt beteiligt. In dem Workshop wird es anhand konkreter Beispiele vorgestellt.

Ausflug

Samstag

15:00 - 17:00 Uhr

Kräuterwanderung

von Beata Wilcke

DEUTSCH

Wildes Grün wuchert direkt unter unseren Füßen bis in die kleinsten Pflasterritzen - kraftvoll, schmackhaft und gesund.

Auf einem Spaziergang tauchen wir mit allen Sinnen in die Welt der heimischen Kräuter, Bäume und Sträucher und des alten Pflanzenwissens ein. Woran erkennt man sie? Welche Heilkräfte schlummern in ihnen und wie lassen sie sich verwenden?

Was erzählen sich Menschen über sie?

Herzlich willkommen zu einer kleinen Entdeckungstour!

Die TN-Zahl ist auf 15 begrenzt.